Alfelder Musikanten


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Erstmals traten die sechs Musikanten Georg Alfa (1. Trompete), Werner Lämmel (2. Trompete), Werner Maul (Akkordeon, vulgo Mollerer), Hans Maul (Tuba), Georg Maul (1. Klarinette) und Erwin Söhnlein (2. Klarinette) anlässlich einer Aufzeichnung des Bayerischen Rundfunks im Oktober 1968 in Erscheinung, im Zeitungsbericht als Alfelder Musikanten, in der Bildunterschrift zum selben Artikel als Wamberl Kapelle bezeichnet. (HZ 23.10.1968) Sie trugen bereits einheitliche Kleidung und sollten ganz offensichtlich das Image einer traditionsreichen, der regionalen Brauchüberlieferung verhafteten Kapelle vermitteln.

Beim Bayerischen Rundfunk wurden wenig später die ersten Studioaufnahmen vom 10. Oktober 1968 unter dem Namen Alfelder Musikanten archiviert. Dass diese Live- und Studioaufnahmen wesentlich zur Gründung der Gruppe beitrugen, erhellt die Erzählung von Georg Maul darüber, wie Georg Alfa (vulgo Peßler, 1930-1992) zu den Alfelder Musikanten kam. Ab Mitte der 1960er Jahre gab es in Alfeld einen Faschingsumzug, bei dem die Alfelder Juniors spielten und da haben wir den Peßler damals schon geholt, erinnerte Georg Maul. Bereits mehrfach hatte Leonhard Bruckner schon bei Georg Alfa angefragt, ob er denn nicht fest in Alfeld mitspielen möchte und auch Georg Maul hatte sich bei dem Startrompeter der Kapelle Schmidt mehrmals Körbe geholt. Als es allerdings um Rundfunkaufnahmen ging, sagte Georg Alfa schließlich doch zu. ...