DAIMYO JACKSON - MICHAEL JACKSON KING OF POP

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Die Daimyô-Jackson-Biographie

Ein Leben für Musik und Tanz

Daimyô und sein deutsches Publikum
Der Bekanntheitsgrad, den Daimyô bei uns in Deutschland hat, ist äußerst hoch. Wer ihn nicht bereits früher bei einem seiner zahlreichen Live-Auftritte erlebt hat, kennt ihn ganz sicher aus der "Pepsi"-Werbung. Oder aus einer der vielen TV-Shows, in denen er schon zu sehen war. Große Popularität brachte ihm beispielsweise ein Auftrag von Paola und Kurt Felix für das "ARD"-Programm "Verstehen Sie Spaß" ein, wo er vor nicht weniger als 18 Millionen Zuschauern den Lockvogel für die Moderatorin der "ZDF"-Sendung "Showfenster", Sabine Sauer spielte. Dem Schauspieler und Blödel-Barden Karl Dall gefiel dieser Auftritt so sehr, daß er - neben Jürgen von der Lippe, Playboy-Bunny Sissy, Joachim Burger und Elke Kast - Daimyô wenig später in sein Programm "DALL AS" auf dem Kabelsender "RTL" einlud. Und auch Show-Master Thomas Gottschalk begrüßte ihn beim "ZDF" in seiner Sendung "Wetten, daß...", wobei Daimyô bereits vor und nach deren Ausstrahlung zu Promotion-Zwecken von "RTL" "Exclusiv"-"Star Magazin" unter der Moderation von Frauke Ludowig sowie für das "ARD" "Morgenmagazin" engagiert worden war.
Neben einem Auftritt in der "RTL"-Sendung "Explosiv" erschien Daimyô auch bei "Sonja" auf "3sat". Letztere begründete ihre Einladung mit einer kleinen Episode: Ein Mädchen aus Mühlheim an der Ruhr hatte Daimyô als Liebeserklärung 50 Luftballons geschenkt und damit für Aufsehen gesorgt. Arabella Kiesbauer, bekennende Michael-Jackson-Anhängerin, hat den Entertainer sogar schon fünf Mal in ihre Sendung "Arabella" auf "Pro 7" eingeladen. 1999, zur 1.000 Sendung, wurden in dieser Jubiläumsausgabe noch einmal die besten Ausschnitte der vergangenen Talk-Auftritte gezeigt. Daimyô kam zu diesem Termin zum einen als Ehrengast, da die Sendung, in der er seine Show präsentiert hatte, die höchste Einschaltquote vor allen anderen dotierte. Zum anderen war er für den "Arabella-Oscar" in der Kategorie "Star Styling" nominiert worden. Er gewann schließlich die begehrte Trophäe, die ihm von Mola Adebisi vom Musiksender "VIVA" im Beisein von Andreas Türck und anderen Moderatoren überreicht wurde. Selbstverständlich war dies nicht der erste Künstlerpreis, den Daimyô für sein Wirken erhielt, aber einer derjenigen, die ihn am meisten gefreut haben. Denn, " im Laufe der Jahre habe ich zu meinem deutschen Publikum eine ganz besondere Beziehung entwickelt", erklärt der beliebte Entertainer.

Von Surinam nach Holland
Bis Daimyô jedoch 1999 seinen Wohnsitz nach Deutschland verlegte, war viel geschehen: Geboren wurde er am 23. Januar im sonnigen Südamerika . Genau wie sein Idol Michael Jackson entstammt er einer großen Familie. Sein Vater Willem Ragoenandan verdiente als Lehrer für Physik und Wirtschaftskunde den Lebensunterhalt, seine Mutter Juliette kombinierte ihren Beruf als Zahnarztassistentin mit dem Haushalt. Weiterhin hat Daimyô drei Brüder - Djowin, Kenneth und Willem - sowie drei Schwestern - Rita, Sandra und Vera.
Nachdem sein Vater zwanzig Jahre im Staatsdienst von Surinam tätig gewesen war, erlaubte man ihm, mit der Familie für einige Monate ins Ausland zu gehen, um dort Urlaub zu machen. Mahabiers entschieden sich für Holland. Erstens hatten sie dort Verwandte, zweitens bestand zwischen beiden Republiken eine jahrhundertelange, politische Bindung. Noch heute ist die Amtssprache in Surinam Niederländisch. Das Unangenehme an dieser Reise allerdings war der extreme Klimawechsel, denn Mahabiers kamen im Dezember 1978 quasi aus den Tropen direkt in den kalten, westeuropäischen Winter.

Daimyô und die Jacksons
Dennoch begann für Daimyô eine aufregende Zeit. Er wurde bei seiner Lieblingstante und deren Kindern in der Residenzstadt Den Haag untergebracht, wo er zum ersten Mal Popmusik hörte. Es fiel ihm auf, daß seine Vettern etwas weniger streng erzogen wurden, als er selbst es von zu Hause gewohnt war. Und so genoß er die neuen Eindrücke aus vollen Zügen, vor allem in dem Gedanken an die baldige Rückkehr der Familie nach Surinam. Doch es kam anders: Die politischen Unruhen, die sich in seiner Heimat abzeichneten, brachten die Entscheidung mit sich, bis auf weiteres in Holland zu bleiben. Für Daimyô ein wahrer Glücksfall. Denn eines Tages, es war im März 1980, saß er zusammen mit seinen Cousins vor dem Fernseher und sah sich das Programm "Top-Pop" an. Dabei wurde Daimyô auf eine Gruppe Jungs aufmerksam: Es waren die "Jackson Five" aus dem US-amerikanischen Bundesstaat Indiana. "Als sie die Nummer 'Shake Your Body' sangen, bekam ich eine Gänsehaut", erzählt er. Ein magisches Gefühl, das er bis heute nicht beschreiben kann, beschlich ihn. Er geriet regelrecht in Trance, so fasziniert und beeindruckt war er von den roten Kostümen, dem Afro-Look und diesen flitzenden Tanzschritten des jungen Bandleaders Michael Joseph Jackson. Daimyô besuchte damals die Technische Fachschule (MTS), doch wußte er seit diesem Moment, daß er nach Beendigung seiner Ausbildung in das Show-Fach wechseln würde. Fortan beherrschten die Jacksons seine Gedanken. Er baute sein Zimmer in eine kleine Diskothek um und verbrachte dort jede freie Minute. Bis zur Perfektion schliff Daimyô die Schritte und Techniken seines großen Vorbildes Michael, der mittlerweile sein Album "Thriller" auf den Markt gebracht und den "Moonwalk" kreiert hatte. Daimyô formierte zusammen mit seinem Freund Kenneth Silvin regelmäßig mehrere Tanzgruppen und nannte sie die "MS Funk Dancers".
Nach Beendigung der MTS gründete er mit seinem Bruder Djowin eine eigene "Jackson-Disco-Show", mit der die beiden quer durch die Niederlande tourten. Obwohl Daimyô schon damit begonnen hatte, eigene Stücke zu schreiben, waren selbstverständlich die Hits der Jacksons Hauptbestandteil des Repertoires, ebenso wie deren Tanzschritte und Kostüme.

Die Entscheidung
Im Dezember 1982 fand in der nordholländischen Stadt Hilversum ein Doppelgänger-Wettbewerb statt. Um daran teilnehmen zu können, brauchte man allerdings das richtige Outfit - und Daimyô fehlte das Geld dazu. Also jobbte er drei Wochen bei der Firma "Junkers", wo er Gemüse eindoste und sparte sich so das nötige Kleingeld zusammen. Am Tage des Wettbewerbs traf man überall auf mindestens ein Konterfei von Grace Jones, Mick Jagger, Elvis Presley, Prince, Madonna und zahlreichen anderen Prominenten. Die größte Aufmerksamkeit aber zogen Daimyô und sein Bruder Djowin auf sich als diejenigen, die Michael Jackson am ähnlichsten sahen. Im Finale mußten sie sogar gegeneinander antreten, was ihnen nicht nur besonders viel Spaß bereitete, sondern auch zusätzliche Publicity einbrachte.
Etwa ein Jahr später hielt das Schicksal eine weitere Überraschung für die beiden Newcomer bereit: Der Bassist der Reggae-Gruppe "Chapter 3", Harold Hasselbank, lud sie in die Diskothek "Belle Amie" auf dem Pier von Scheveningen ein. Dort sollten Daimyô und Djowin als Supporter der Rasta-Musiker auftreten - was für die Jackson-Doubles eine Riesenchance bedeutete. Denn der Besitzer dieser einmaligen Diskothek war kein Geringerer als Peter Tettero, Lead-Sänger der bekannten Delfter Popgruppe "Tee Set". Schon damals hatte er Welthits produziert wie "She Likes Weeds" und "Linda, Linda". Den größten Erfolg aber hatte er mit dem Song "Ma Belle Amie", der Platz Drei der niederländischen Hitparade belegte, und mit dem es Tettero sogar in die weltberühmten US-"Billboard Charts" schaffte. Damals standen die "Jackson Five" gerade mit "I Want You Back" auf Platz Eins.
Als Tettero den mitreißenden Auftritt der beiden Nachwuchskünstler sah, bot er ihnen spontan seine professionelle Unterstützung an. Natürlich sagten sie sofort zu. Doch Djowin litt unter dem unsteten Leben des Showbusiness, so daß er einige Zeit später ausstieg. Daimyô blieb und berief Tettero zu seinem Manager. "Das war eine der besten Entscheidungen, die ich je in meinem Leben getroffen habe", erklärt Daimyô heute.
Er denkt noch oft an die Zeit, als er mit seinem Bruder durch Holland tingelte und in kleinen Diskotheken auftrat. Viele von ihnen verfügten noch nicht einmal über eine kleine Bühne, so daß man den beiden Künstlern lediglich einen Billardtisch als Podium anbieten konnte. Auch waren die Gagen damals mehr als bescheiden. Immer wieder spielte sogar Daimyô mit dem Gedanken, diesen Job an den Nagel zu hängen. "Die Begegnung mit Peter aber hat vieles verändert. Alle späteren Erfolge habe ich hauptsächlich ihm zu verdanken," so das Star-Double noch immer voller Anerkennung.

Daimyô und Michael
Schon Daimyôs äußerliche Ähnlichkeit mit seinem Idol und Vorbild Michael Jackson, für den er auch privat eine große Bewunderung hegt, ist schlicht verblüffend. Doch erst ein Live-Auftritt von ihm wirkt wirklich überzeugend, so perfekt ist seine Imitation. Insgesamt dauert eine "Damiyô-Jackson-Action-Show" rund 40 Minuten nonstop. Während dieser Zeit wechselt der Künstler insgesamt acht Mal sein Outfit, jeweils passend zu Michaels Top-Hits "Billy Jean", "Thriller", "Bad", "Heal The World", "Blood On The Dance Floor" und "Dangerous" sowie zu einem Soft-Medley aus "Can't Stop Loving You", "Earth Song" und "Smooth Criminal". Für die richtige Atmosphäre sorgt ein speziell in den Londoner "Limit Studios" gefertigter Remix mit Intro, Explosionen und Spezialeffekten.
Dennoch gibt es trotz vieler Parallelen auch Unterschiede zwischen Daimyô und Superstar "Jacko": Ein Konzert mit Michael Jackson hat Seltenheitswert. Und selbst dann wird man den scheuen "Magic Michael" nur aus der Ferne bewundern können. Daimyô als "europäischer MJ" hingegen ist stets präsent. Regelmäßig buchen Diskotheken im In- und Ausland seine Shows. Er ist eine enorme Attraktion auf jeder Veranstaltung und genießt besonders bei den weiblichen Besuchern eine ungeheure Popularität.
Daimyô ist ein wahres Tanzwunder. Während viele andere Künstler bereits mit einer kleinen Choreographie völlig überfordert sind, tanzte sich Daimyô scheinbar mühelos nach oben. Mit seinen elastischen Beinen und einem exzellenten Timing vollführt er derart sensationelle Nummern, daß sie sofort bei jedem Disco-Freak das Blut in Wallung bringen. Noch heute erinnern sich beispielsweise die Mitarbeiter des Senders "NDR 2" sehr gut an seinen legendären Show-Auftritt: Noch mitten in der Sendung mußte der Ordnungsdienst Daimyô durch einen Notausgang aus dem Studio führen, da etliche Fans regelrecht ausflippten und ihn zu belagern suchten.

Das Fitness-Programm
Doch beschert Daimyô nicht nur seinen Anhängern in Holland und Deutschland, aufregende Momente. Bis heute hat er weltweit insgesamt mehr als 30 Länder besucht, wobei er sich in einigen Staaten öfter aufhält als in anderen. Die USA beispielsweise sind ein beliebtes Ziel des Entertainers - jedoch nicht nur wegen der "unbegrenzten Möglichkeiten", die dieses Land bietet. Für seinen kraft- und manchmal äußerst nervenaufreibenden Job muß er sich körperlich fit halten. Deshalb lebt Daimyô viel Wert auf gesunde Ernährung. Alkohol und Drogen dagegen lehnt er konsequent ab. Selbstverständlich besucht er obendrein regelmäßig ein Fitness-Studio. Doch benötigt er auch immer wieder ein gezieltes Training, um beispielsweise seine durch das Tanzen besonders beanspruchten Beine geschmeidig zu halten. So arbeitete er einmal mit der Schauspielerin Jane Fonda ein speziell auf ihn zugeschnittenes Gymnastik-Programm aus, mit dem er seine Körperkondition optimal aufrechterhalten kann.

Die erste Hit-Single
Die Zusammenarbeit zwischen Daimyô und Peter Tettero erwies sich als sehr fruchtbar. Denn jetzt regte der frühere "Tee Set"-Musiker Daimyô dazu an, eine erste Single auf den Markt zu bringen. "Electric Dance" sollte in dem Londoner Studio von Eddie Hardin aufgenommen werden. Übrigens kam auf dem Flug dorthin der junge Roy zu seinem Alias: Tettero las zu der Zeit gerade ein Buch über die "daimyô", eine Bezeichnung, die ursprünglich aus dem Japanischen stammt und "Baron" bedeutet. Dieses Adelsgeschlecht regierte im sechzehnten Jahrhundert in Kioto auf der Insel Honschu. Der Titel gefiel Daimyô so gut, daß er und Tettero ihn zu seinem Künstlernamen machten.
Eddie Hardin, der noch heute immer wieder mit der legendären "Spencer Davis Group" spielt, übernahm zusammen mit Tettero und dem Gitarristen Ray Fenwick - ebenfalls bekannt als Ex-"Tee Set"- und "Spencer Davis Group"-Mitglied - die Produktion von Daimyôs Single. Tagelang wurde hart gearbeitet in diesem Studio, in dem auch die "Rolling Stones" bereits etliche Teile ihres Musikmaterial auf Platte gebannt haben. Mick Jagger, der die Gelegenheit fand, bei Daimyôs Aufnahme dabei zu sein, gab gerne einige Hinweise und Ratschläge. Jagger war Daimyô nie zuvor begegnet. Dennoch sagte er - nachdem er ihm bei der Arbeit zugesehen hatte - er sei absolut davon überzeugt, daß Daimyô guten Zeiten entgegen gehe.

Die ersten Profi-Auftritte
Eines Tages meldete sich Jan Vis bei Daimyô und nahm ihn - samt dem Musikmaterial von "Electric Dance" sofort unter Vertrag. Was dann folgte, war einfach traumhaft: Vis, Manager vieler Hundert Künstler, unter ihnen die Band "Pussycat", Albert Hammond, Mai Tai, "The Trampps" und Albert West, sorgte für einen Single-Vertrag bei "EMI". Zudem gelang es ihm innerhalb kürzester Zeit, rund 155 Buchungen für professionelle Auftritte im In- und Ausland für seinen neuen Schützling zu gewinnen.
Tettero, der sich noch sehr gut an seine eigenen Erfolge in den 60er Jahren erinnert, gönnte Daimyô den Hit, den er 1984 mit "Electric Dance" landete, aus vollem Herzen. In fast allen europäischen Ländern, wie Belgien, Schweiz, Österreich, Frankreich und Spanien, wurde die Single nicht nur veröffentlicht, sondern samt einem aufregenden Live-Auftritt präsentiert. Bald war Daimyô in den Niederlanden gleich mehrere Male auf dem Bildschirm zu sehen, unter anderem bei "Ria Breemers stuiv-esin", wo Daimyô mit drei kleinen Jungs zu "Electric Dance" auftrat, sowie in "Villa Valuta" bei Bart Peters auf dem Kanal "Veronica". Ein anderes Mal lud ihn Ivo Niehe in seine Fernseh-Show ein, wo Daimyô mit seinem Bruder sowie drei anderen Teilnehmern im Rahmen von "Beat It" zu sehen war. Auch der Redakteur Jaap de Groot wollte sich nicht allein auf ein Interview mit Daimyô in einer "NCRV"-Sendung beschränken. Er bot ihm gleich noch einen Juryplatz für die niederländischen Tanz-Meisterschaften in dem TV-Programm "Popsjop" an. In Großbritannien ließ der populäre englische "Sky Channel"-DJ Gary Davis sogar einen Video-Clip mit "Electric Dance" für seine "Breakdance Night Show" aufnehmen. In Deutschland schließlich hatte Daimyô seinen Durchbruch bei einem Event in der Münster Halle, bei dem auch Nena, "Modern Talking" und andere Musiker mitwirkten.

Des einen Freud, des andern Leid
Während Daimyô sich langsam an seinen Ruhm gewöhnte und begann, seine internationalen Erfolge auch zu genießen, geriet sein Postbote immer mehr ins Schwitzen. Inzwischen kamen die Glückwunschbriefe und Autogrammwünsche schon sackweise an - höchste Zeit also, einen Fanclub zu gründen. Eine Aufgabe, die Nel Vos gerne übernahm. Heute zählt dieser Club einige Hundert Mitglieder, vor allem in den Niederlanden, in Belgien, Deutschland, Frankreich und der Schweiz.

Daimyô & Friends
Im Laufe seiner bisherigen Karriere hat Daimyô schon mit zahlreichen, international bekannten Musikern, wie zum Beispiel "The Trampps" zusammengearbeitet. Gut befreundet ist Daimyô auch mit dem britischen Pop-Star Billy Ocean. "Kool And The Gang" wiederum haben ihn einmal nach Los Angeles eingeladen, um einer Award-Verleihung beizuwohnen und auf der anschließenden Party Kontakte mit Fachkollegen zu knüpfen. Auf dieser Gesellschaft stand Daimyô plötzlich seinem Idol Michael Jackson gegenüber. Er war so perplex, daß es ihm lediglich gelang, dem "King Of Pop" die Hand zu reichen. Als er sich endlich beruhigt hatte, war "MJ" - ganz wie es seine Art ist - schon wieder von der Bildfläche verschwunden. So kam es dieses Mal leider nicht zu dem Gespräch, das sich Daimyô gewünscht hätte.
Dafür hat er den inzwischen verstorbenen Sänger Freddy Mercury in bester Erinnerung behalten. Daimyô über den Frontman von "Queen": "Was Freundlichkeit und Höflichkeit angeht, ragte er weit über viele seine Kollegen hinaus. Er war immer bereit, seine Erfahrungen und sein Können mit anderen zu teilen, und nahm sich auch die Zeit dazu. Außerdem war er ein interessierter Zuhörer." Was Daimyô jedoch am stärksten beeindruckt hatte: "Einmal wurde in einer Diskothek in Deutschland eine Geburtstagsparty für ihn organisiert, bei der nur seine engsten Vertrauten und einige Prominente aus der Musikindustrie eingeladen waren. Und er bat mich, vor seinen Gästen aufzutreten. Dafür werde ich ihm immer dankbar sein."

"Nirvana"
Im Jahre 1987 stieg eine neue Gruppe mit dem Namen "Nirvana" am Pophimmel auf. "Nirvana", ein Begriff aus dem Sanskrit, der den Zustand des höchsten Glücks und der Erlösung bezeichnet, wurde auf Daimyôs Initiative hin gegründet. Er selbst trat hierbei als Lead-Sänger auf. Seine Schwester Vera und sein Bruder Willem, der vorher bereits als Tänzer unter dem Namen "Anthony" bekannt war, vervollständigten das Familien-Projekt. Auch mit "Nirvana" war Daimyô äußerst erfolgreich und so wurden sie schon bald "Das goldene Trio" genannt. Ihr Erfolg basierte insbesondere darauf, daß sie alle drei als Doppelgänger klassifiziert wurden: Daimyô war - ganz klar - der Michael Jackson in der Gruppe, Vera lief als "Sheila E.", und Willem "Farao-Z" als "Prince".
Die Fans konnten gar nicht genug bekommen von den drei Geschwistern.
Daß sich "Nirvana" schließlich auch als Band mit eigenen Songs in den Charts behaupten konnte, verdanken sie einem weiteren, glücklichen Zufall: Die niederländische Plattengesellschaft "Phonogram" war gerade auf der Suche nach einer Popgruppe - vorzugsweise eine singenden Familie - für ihr neues Disco-Label "Club 45". Die Verantwortlichen stießen auf "Nirvana" - und bereits drei Wochen war die erste Single "Say When" auf dem Markt. Der Song wurde übrigens von Rob van Schaik und Bernard Oates geschrieben. Die beiden Profis hatten schon vorher einige erfolgreiche Hits plaziert, unter anderem "Love Take Over", der die englische Gruppe "Five Star" bis in die US-amerikanischen "Billboards" katapultierte und so der "Royal Family Of Pop" den begehrten Award des Magazins bescherte.
"Say When" wurde prompt ein Smash Hit und "Sky Channel" beamte die Band insgesamt fünf Mal über die Sendung "Eurochart" in die europäischen Wohnzimmer. Als Folge der großen Nachfrage stand bei "Nirvana" eine Tournee nach der anderen auf dem Programm. Sie besuchten Belgien, Österreich und die Schweiz, traten in Norwegen, Schweden und Dänemark auf, und feierten auch in Spanien große Erfolge.
Bis in die Türkei führte sie die Reise, wo die Band unter anderem ein Open-Air-Konzert vor 50.000 Menschen gab. Daimyô erinnert sich noch gut daran, wie schwierig es für ihn war, durch die türkischen Einkaufszentren zu gehen. Überall bejubelten ihn Hunderte von Fans. Geschäftsleute überreichten ihm spontan Geschenke wie Lederjacken und hin und wieder sogar Schmuckstücke. Auch ließen ihn seine Anhänger nur in einem "Rolls Royce" inklusive Chauffeur reisen.
Auch der später produzierte Song "Get On The Floor", den das Duo Schaik/Oates 1993 auf Daimyô gemünzt hatten und den dieser mit dem Pianisten und Sänger "Big John" Martin Russel, "Nirvana" sowie Europas einzigem Mariah-Carey-Double Arivyâ aufnahm, brachte große Erfolge mit sich. Federführend dabei war hier wieder der Sender "Sky Channel", dessen Redaktion durch die internationale Presse von dem Projekt erfuhr und das Star-Double als erste ins Programm nehmen wollte.

Die Show-Maschinerie rollt
Mit einem Mal hatten die Niederlande eine eigene Pop-Familie. "Nirvana" bedeutete für die Holländer das, was die "Jackson Five" für die Amerikaner, und die "Five Star" für die Briten bedeutete. Für Daimyô war es nun bereits die zweite Hitsingle, was seine Popularität weiter steigen ließ. So war er auf diversen Radio-Kanälen zu hören: Als beinahe legendär gilt da beispielsweise sein Auftritt in "Hollands Glorie", wo er für fünf Wochen hintereinander vertraglich verpflichtet war. Und noch heute meinen Insider aus dem Rundfunkland Hilversum, daß sie noch nie zuvor einen solchen Erfolg bei einem Doppelgänger erlebt haben. Daimyô wurde auch als Tänzer für einen Videoclip der "Star Sisters" engagiert. Und sein erster Song "Electric Dance" wurde für den Breakdance-Film "New York/Amsterdam Electric Boogie Buddy Pupping Line" - eine US-amerikanisch-niederländische Co-Produktion unter der Leitung von Ton Manders mit der Bauchtänzerin "Jonina" ausgewählt. Erst recht kam die niederländische TV-Promotion aber in Gang, nachdem Fernseh-Produzent Frans Meyers die Verleihung eines Award an Daimyô in der Sendung "Countdown" von Erik de Zwart iniitiert hatte. Auch die Verantwortlichen des holländischen Mittagsmagazins "Tineke" wollten den vielseitigen jungen Superstar kennenlernen.

Die ersten Commercials
Doch trotz aller Erfolge löste sich die Popgruppe "Nirvana" schließlich auf. Dennoch spricht man noch heute man in all den Ländern, in denen das Trio auftrat, über die Geschwister. Und obwohl die Gruppe schon lange nicht mehr existiert, treffen noch immer zahlreiche Briefe bei Daimyô ein, in denen sich die Fans für diese aufregende Zeit bedanken.
Daimyô entdeckte, daß seine Popularität als Disco-Star nicht nachgelassen hatte. Diese Tatsache müßte sich doch gut mit Produkt-Präsentationen verbinden lassen, dachte sich der Allrounder. So begann diese Linie seiner Karriere im Kongreßgebäude in Den Haag, wo er mit seiner Show die Einführung des neuen „Fiat Tipo“ in den niederländischen Markt unterstützte. Bald darauf meldete sich ein anderer Industriezweig, die Fast-Food-Kette "Burger King". Und innerhalb kürzester Zeit hingen in sämtlichen Großstädten Hollands riesige Werbe-Plakate, auf denen Daimyô mit einem Hamburger zu sehen war. Das Pariser Modehaus „Christian Dior“ bat den Entertainer, während der Lancierung des neuen Eau de Toilette "Fahrenheit" im Amsterdamer „Tuchinski Theater“ für Unterhaltung zu sorgen. Das Publikum, durch die Bank weg aus dem Salesmanagement, war von den Darbietungen hellauf begeistert.
Auch die Bewohner der österreichischen Stadt Velden werden Daimyô nicht so schnell vergessen, kamen wegen ihm doch gleich an die 40.000 Menschen zusammen. Es herrschten chaotische Zustände - und die dortige Polizei verfügte nur unzureichend über Personal. Der Sponsor „Adidas“, der Daimyô für diese Tour engagierte, ließ schließlich einen Armeehubschrauber ausrücken, um den Künstler aus dem Gedränge zu retten.

Die "Pepsi"-Tourneen
Aber nicht nur „Fiat“, „Dior“ und „Adidas“ haben Daimyôs Besonderheit erkannt. Ebenso verpflichteten die Marketing-Experten von „Pepsi“ den „MJ“-Doppelgänger für ihre Strategien. Wenn die Tourneen den "King Of Pop" durch Europa führten, verpflichtete "Pepsi" Daimyô beispielsweise sofort für eine ganze Reihe an Werbe-Kampagnen, um für Michael eine größere Breitenwirkung zu erzielen. Daher sponserte der Erfrischungsgetränke-Multi unter anderem die „Daimyô-Disco-Tournee Deutschland“ und beabsichtigte hernach, ähnliche Aktionen auch im übrigen Europa durchzuführen. Kurz gesagt: Was Michael Jackson für „Pepsi“ in den USA bedeutete, bedeutete Daimyô für „Pepsi" in Europa.
Natürlich gehörte zu dem entsprechenden Outfit auch ein echter Schimpanse. Mit diesem fuhr Daimyô im Rahmen von Michaels "Bad"-Tour in einer "Corvette" durch München und ging - stets umringt von Sicherheitskräften und Fans - in den Parks spazieren. Dabei traf er auch Helmut Fischer. Der Schauspieler, der sich als "Monaco Franze größter Beliebtheit erfreute, hatte sehr viel Spaß an dieser Begegnung, "entlarvte" er Daimyô doch sofort. Die lokale Zeitung "tz" war eines der Medien, die über diese PR-Aktion für "Leo's" und sein Fernseh-Team vom Bayerischen Rundfunk berichtete. Andere Blätter wie die Münchener "Abendzeitung" (AZ) brachten ebenfalls ihre Stories über Daimyôs und Michaels Promotions. Das Interesse an dem "MJ"-Doppelgänger war schlicht enorm. So begrüßte auch der Münchener "Radio-Charivari"-Moderator Jochen Bendel das Jackson-Double in seiner Sendung.
Nach den Auftritten in Bayerns Hauptstadt reiste Daimyô mit einem ganzen Gefolge, bestehend aus einer kleinen Armee Bodyguards, Pressefotografen, diversen Kameraleuten und einem Dolmetscher quer durch Deutschland. Während dieser Zeit rissen sich auch weitere Radio-, Fernseh- und Zeitschriftenredakteure um ihn, mit dem Ergebnis, daß zahlreiche Interviews mit Daimyô erschienen, u.a. in "Tele 5", "Eureka TV", "Hamburger Morgenpost" und "Blick". Auch in den europäische Ländern, in denen Michael Jackson auftreten sollte und die Daimyô dementsprechend im Auftrag von "Pepsi" bereiste, baten ihn die Menschen um Fotoaufnahmen und Autogramme.

Eine weitere Begegnung mit Michael Jackson
Doch Daimyô hatte nicht nur wegen seiner wachsenden Popularität beim Publikum Grund zur Freude. Mittlerweile gehörte er schon zum „echten“ Jackson-Clan dazu. Alle Konzerte, die der US-amerikanische Superstar in Europa gab, hatte Daimyô live miterlebt. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm aber ein Auftritt von "Magic Michael" im Münchener Olympiastadion. Dort stellte ihn der persönliche "MJ"-Fotograf, Sam Emmerson, Michaels Manager Frank Dileo vor. Der wiederum lud Daimyô zu einem Treffen mit dem Popstar im „Hilton“ ein, wo dieser untergebracht war. Als Daimyô dort ankam, wartete Dileo schon auf ihn, um ihn heil und sicher - an der großen Schar von Fans vorbei - in die Lobby zu geleiten. Die Anhänger hatten zum Teil bereits seit Tagen vor der Nobel-Herberge gelagert, um wenigstens einen Blick von ihrem Idol zu erhaschen.
Michael stand im Korridor seiner Etage und machte einen leicht verlegenen Eindruck. Dennoch schien er sich zu freuen und begrüßte Daimyô mit den Worten: "Das ist nun schon unsere zweite Begegnung.“ Dann wurde die Unterhaltung in Michaels Suite fortgesetzt. An die genauen Einzelheiten des Gespräches kann sich Daimyô heute gar nicht mehr erinnern. Er sei damals viel zu aufgeregt gewesen, erzählte er über dieses Meeting. Was ihn jedoch stark beeindruckt hatte war, daß der Mega-Star im Grunde ein sehr bescheidener Mensch sei.
Nach diesen spannenden Minuten mit seinem großen Vorbild konnte sich Daimyô nur schwer wieder beruhigen. Trotzdem brachte er noch genügend Aufmerksamkeit für ein längeres Gespräch mit Kim Wilde und Quincy Jones auf. Als Daimyô das Hotel schließlich wieder verlassen wollte, stieß er auf einige Hundert „MJ“-Anhänger, die ihn für ihr Idol hielten. Um die Massen einigermaßen in Schach halten zu können, baten die Bodyguards Daimyô um eine kleine Kostprobe seiner Show. Also tanzte er vor dem Treppenabsatz des „Hilton“ - und die Leibwächter zeichneten den ganzen Vorgang auf Videoband auf.

Aufnahme in den Jackson-Clan
Doch es war nicht diese Begegnung in München, die Daimyô schließlich zu einem „Jackson“ machten, sondern ein Zusammentreffen mit Michaels Vater Joseph. Als der sich nämlich vor etlichen Jahren aus geschäftlichen Gründen in den Niederlanden aufhielt und Daimyô zu ersten Mal auf einem Plakat sah, wollte er zuerst seinen Augen nicht trauen. "Unglaublich!", rief er schließlich, als ihm dann der Doppelgänger seines Sohnes in persona entgegenkam. Doch nicht nur Daimyôs äußerliche Ähnlichkeit mit Michael berührte ihn. Auch war er sichtlich angetan von dem sympathischen Wesen des Star-Doubles. So gab „Joe“ bedenkenlos seine Zustimmung, den Nachnamen der berühmten Familie dem Künstlernamen Daimyô hinzuzufügen und im Auftrag der Jacksons bei diversen Terminen die Fans von Michael abzulenken.
Auch Janet Jackson lud ihren neuen "Bruder" Daimyô später zu sich ein.

Neid muß man sich erarbeiten
Irgendwann rief Daimyôs Erfolg etliche Neider auf den Plan. So erschien beispielsweise in einer holländischen Boulevardzeitung ein Artikel, in dem man Daimyô vorwarf, er wolle sich mit fremden Federn schmücken und als Doppelgänger seine Erfolge auf Kosten eines anderen erzielen. Trotz aller Versuche, die Yellow Press von seinen eigenen Talenten zu überzeugen, ließen deren Redakteure nicht nach, ihn anzugreifen.
Aber auch in einer anderen Situation hat Daimyô die Kehrseite der Medaille kennenlernen müssen: Einmal bat "Pepsi" ihn um die Mitarbeit bei einem Fernseh-Werbespot, der ausschließlich für den europäischen Kontinent bestimmt gewesen wäre. Da es nach einem interessanten Projekt aussah, unterschrieb Daimyô den Vertrag mit dem Erfrischungsgetränke-Multi. Anschließend fuhr er nach Frankreich, wo man ihn zuvor noch für eine dreiwöchige Tournee verpflichtet hatte. "Pepsi" sah vor, den Spot komplett mit Spezial- und Lasereffekten zu gestalten, weshalb die Verantwortlichen für den Dreh das berühmte "Pinewood-Studio" in London ausgesucht hatten. Dort wurden bis dato die meisten Science-Fiction-Filme, wie "Star Wars" und "Batman", sowie alle "James-Bond"-Filme aufgenommen. Doch kaum hatte der europäische "Pepsi"-Vorstand das Geschäft mit dem Studio abgeschlossen, zog die Zentralverwaltung in den USA ihre Zustimmung zu dem Projekt zurück.
Inzwischen aber waren die drei Flugtickets mit der Route "Amsterdam-London" für Daimyô und sein Team bereits an dessen Büro geschickt worden. Da die Filmaufnahmen 3 bis 4 Wochen in Anspruch genommen hätten, erhielt Daimyô die Nachricht, er möge bitte schon am nächsten Tag in der englischen Hauptstadt präsent sein. Also beschloß er, trotz der erschöpfenden Abschlußvorstellung im französischen Dijon, noch am selben Abend nach Holland zu fahren. Daimyô wollte seinem Chauffeur, der ihn bereits während der gesamten Frankreich-Tournee gefahren hatte, nicht noch eine ermüdende Fahrt zumuten. Deshalb sollte er, so Daimyôs Vorschlag, in Frankreich übernachten, und dann gemütlich mit dem Zug nach Hause fahren - zumal ja seine Anwesenheit in London auch nicht vonnöten war. So übernahm Daimyô in der Nacht vom 26. auf den 27. November 1988 selbst das Steuer seines "BMW", und fuhr zusammen mit seinem Bruder Kenneth, der für ihn als Tontechniker und Road-Manager arbeitet, gen Holland. Von den Schwierigkeiten bezüglich der Durchführung des Spots wußte er nichts.
Die europäischen "Pepsi"-Manager bemühten sich unterdessen bis spät in die Nacht, die Zentrale doch noch umzustimmen und für ihre Pläne zu gewinnen. Aber in den USA war man der Ansicht, daß künftig auch auf dem europäischen Markt nur noch Michael Jackson selbst "Pepsi" präsentieren dürfe.

Der Unfall
Nach diesen zähen und erfolglosen Verhandlungen zogen sich die Manager zurück. Daimyô befand sich inzwischen längst auf dem Weg nach Amsterdam, und so konnten sie ihm nicht mehr sagen, daß die ganze Sache geplatzt war. Genau dort, wo Belgien und Luxemburg sich geographisch berühren, passierte es dann: Irgendwann zwischen 02.15 Uhr und 03.00 Uhr prallte Daimyôs Wagen mit einer Geschwindigkeit von rund 120 Stundenkilometern auf einen geparkten englischen Laster und überschlug sich einige Male. Als man ihn ins Krankenhaus in Arlon einlieferte, war er noch immer bewußtlos. Erst am nächsten Tag kam Daimyô wieder zu sich. Während Kenneth - der sich übrigens bis heute nicht an den genauen Hergang erinnern kann - mit dem bloßen Schrecken und einigen Hautabschürfungen davonkam, hatten die Ärzte bei Daimyô inzwischen eine Gehirnerschütterung und einen komplizierten Beinbruch festgestellt. Nur langsam begriff der Künstler, daß er gerade einen schweren Unfall überlebt hatte.

Jetzt zeigen sich die wahren Freunde
Die Nachricht von dem Drama verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Als die Familie und die Freunde der beiden Brüder von dem Unglück erfuhren, trafen sie gleich entsprechende Maßnahmen: Vera, die mit ihrer eigenen Disco-Show gerade auf Deutschland-Tour war, sagte ihre Vorstellungen ab. Sie wollte lieber bei ihren Brüdern sein. Auch der "Pepsi"-Vorstand regierte sofort und ließ die beiden Verunglückten mit dem Flugzeug nach Holland bringen. Dort wartete eine Riesenüberraschung auf Daimyô: Noch bevor er im Krankenhaus ankam, hatten Ärzte und Krankenschwestern bereits alle Hände voll zu tun, um zu verhindern, daß sein Zimmer in einem Blumenmeer versank. Selbst als er schon längst wieder zu Hause war, wurden noch Sträuße mit Genesungswünschen in die Klinik geschickt. Er kann sich weiterhin darauf entsinnen, daß Jane Fonda ihn regelmäßig aus den Staaten anrief, um ihm Mut zu machen. Neneh Cherry schickte ihm aus London eine goldene Halskette mit einem Diamanten. Noch heute denkt Daimyô mit tiefer Dankbarkeit an all die Fans, Verwandten und Kollegen, die ihm während dieser schweren Stunden beigestanden haben.

Ist nun alles aus?
Es bedarf keiner weiteren Erklärung, daß dieser Unfall neben den körperlichen Schmerzen auch viele anders geartete Folgen mit sich brachte: Alle Auftritte mußten erst einmal abgesagt werden, was große finanzielle Einbußen bedeutete. Doch der schwerste Schlag für Daimyô war die Mitteilung der behandelnden Ärzte, daß sein linkes Bein künftig nicht mehr normal funktionieren werde. Für Daimyô brach eine Welt zusammen, denn diese Nachricht kam einem Ende seiner Karriere gleich. Nie wieder würde er seiner Tanz-Leidenschaft nachgeben, nie wieder eine Disco-Show präsentieren können. Nun war es ihm genauso ergangen, wie seinem holländischen Kollegen und Pendent zu Roberto Blanco, Koos Alberts. Auch er mußte die Schattenseiten des Lebens kennenlernen und völlig unerwartet seine berufliche Laufbahn unterbrechen, wobei Alberts Unfall jedoch so schwer war, daß er für den Rest seines Lebens an den Rollstuhl gefesselt sein wird.

Neue Pläne
Nachdem Daimyô sich von dem ersten Schock erholt hatte, sah er sich gezwungen, seine Zukunftspläne zu überdenken und daraus die Konsequenzen zu ziehen. Er mußte sich also überlegen, welche Alternative es für die Disco-Auftritte - damals noch der größte Pfeiler seiner Laufbahn - geben könnte. Es dauerte jedoch nicht allzu lange, bis Daimyô wieder neuen Mut gefaßt hatte. So war er gleich nach einer mehrstündigen Operation, bei der die Chirurgen sein Bein mit Stahlstiften fixierten, soweit, die Geschäfte noch vom Krankenbett aus wieder zu übernehmen. Vorausschauend wie er ist, und mit einer guten Dosis Durchsetzungsvermögen gewappnet, ging er an seine geplanten Aufgaben heran. Zunächst ließ er sich die Urheberrechte für seine Musik schriftlich geben, dann knüpfte er Kontakte mit Schallplatten-Produzenten und diversen anderen Managern, die ihm beim Aufbau einer neuen Karriere hilfreich sein könnten.
Aber auch im Privatbereich löste der Unfall einiges bei Daimyô aus. Er stellte fest, daß er durch den Job immer weniger Zeit mit der Familie verbracht hatte. Nur zu Kenneth, der ihn auf den Tourneen begleitet, seiner Schwester Rita, einer Mode-Designerin, die Daimyôs Kostüme entwirft, und seiner jüngsten Schwester, der Sängerin Vera, die manchmal in seinem Vorprogramm auftritt, hatte er mehr Kontakt. Als ihm dies klar wurde, kaufte er seiner Mutter - noch während er in der Klinik lag - zum Dank und als Zeichen der Anerkennung eine prachtvolle Villa in der Nähe von Oss. Damit erfüllte er ihr und sich endlich einen lang gehegten Wunsch.

Zeit der Erholung
Noch während seiner Rehabilitationszeit, die einige Monate in Anspruch nehmen sollte, konnte er einige geschäftliche Aktivitäten wieder in Angriff nehmen. So erhielt er beispielsweise von einer Werbeagentur den Auftrag für einen Fernseh-Werbespot über das niederländische "Sonesta"-Hotel - eine First Class-Unterkunft, in der bereits Stars wie Diana Ross und Sylvester Stallone abgestiegen sind. Da man inzwischen den Gips von seinem Bein entfernt hatte, er dieses aber noch immer nicht richtig bewegen konnte, entschloß sich Daimyô dazu, einige weitere Angebote in dieser Richtung anzunehmen. Auf diese Weise wurde er unter anderem für die Marke "Maggi" in Holland tätig, und wirkte in einem Commercial über das Produkt "HomeBurger Mix" mit. Auch für das niederländische Möbelhaus "Heylen" warb Daimyô.
Die Commercials waren so erfolgreich, daß er innerhalb kürzester Zeit wieder Anfragen aus dem europäischen Ausland erhielt: So engagierten beispielsweise die Modeabteilungen etlicher großer Warenhäuser in der Schweiz Daimyô für ihr Marketing. In diesem Zusammenhang veranstalteten sie unter anderem Gewinnspiele für die Kunden, bei denen die Sieger dann zusammen mit Daimyô fotografiert wurden. Zum einen war dies eine nette Idee für das Album der Gewinner, zum anderen brachte dies den Häusern eine große Publicity ein.

Das Comeback
Nach seiner Rückkehr aus der Alpenrepublik erfuhr Daimyô bei einer Untersuchung im Krankenhaus, daß sein Bein Fortschritte machte und es doch mit großer Wahrscheinlichkeit wieder vollkommen normal funktionieren würde. Nach einigen Wochen Krankengymnastik stand es endgültig fest: Sein linkes Bein war tatsächlich wieder ganz geheilt. Niemand hätte das nach diesem Unfall für möglich gehalten. Jetzt fand es auch Daimyô an der Zeit, sein Tanzprogramm wieder voll aufzunehmen. Und schon nach einigen Wochen harten Trainings hatte er es geschafft: Daimyô feierte bei einer kulturellen Veranstaltung in der französischen Stadt Lyon ein grandioses Comeback. Tausende von Menschen erlebten ihn bei dieser Open-Air-Aufführung. Nach der Vorstellung erhielt er als einziger unter all den geladenen Künstlern vom Bürgermeister persönlich die Einladung zu einer Exklusiv-Führung durch das historische Rathaus. Ein Geschäftsmann, der für "Christian Dior" arbeitete und Daimyô noch von dem Event im Amsterdamer "Tuchinski" her kannte, hatte ihn der Lyoner Stadtverwaltung empfohlen. Bei einem Auftritt in Calais wurde Daimyô ähnlich frenetisch gefeiert.
Von Frankreich aus reiste Daimyô dann nach Saarbrücken weiter, wo er zusammen mit "Milli Vanilli", Jermaine Steward und anderen Kollegen aus der Show-Branche ein Konzert gab. Dort erhielt er - im Gegensatz zu den meisten anderen, die nur zwei Stücke darboten - die Gelegenheit, sich ganze 40 Minuten lang zu präsentieren. Ziel der Organisatoren war es, die Reaktionen des Publikums zu ermitteln. Tatsächlich befanden sich auch viele Zuschauer in dem Glauben, daß hier Michael Jackson persönlich auftrete. Die Securities an der Bühne hatten entsprechend alle Hände voll zu tun, um die ganze Szene unter Kontrolle zu halten. Ein Job, der ihnen schon bald Prellungen und zerrissene Kleidung bescherte. Und der "Saarländische Rundfunk" übertrug das ganze Spektakel live.

Daimyô und das geteilte Deutschland
Auch einen anderen Auftritt wird Daimyô nicht so schnell vergessen: Sein Freund Lutz Ackermann vom "NDR" hatte ihn zu einer Tournee verpflichtet, die ihn zunächst nach Oldenburg - und dann nach Rostock in die damalige DDR führen sollte. Künstler von internationalem Rang wie Jonathan Butler und Brian Adams waren ebenfalls mit von der Partie. Doch während Oldenburg noch zu den "Routine-Jobs" gehörte, war das mit Rostock etwas völlig anderes. Schließlich war Daimyô nie zuvor hinter dem "Eisernen Vorhang" gewesen und wußte nicht, was ihn dort erwarten würde. Aber seine Befürchtungen wurde schnell zerstreut. Das Konzert entwickelte sich zu einem phantastischen Happening mit mehr als 20.000 Besuchern. Und nur wenige Tage später fiel die Berliner Mauer für immer. Zum Glück auch für Daimyô, der fortan gerne jede Gelegenheit nutzte, in die neuen Bundesländer zu reisen. Gerade mit dem Musikchef vom "NDR 2", Lutz Ackermann, der die Moderation übernahm, wurde kurze Zeit später in Rostock ein weiteres Mega-Konzert mit 5.000 Zuschauern auf die Beine gestellt. 650 Hamburger feierten die deutsch-deutsche Riesenfete nach Öffnung der Grenze mit, wobei diesmal Mike Krüger, das Hamburger Duo "Christoffer & Quinton" sowie die Rostocker Band "Exzentra" das Programm mitgestalteten. Auch später berichteten "NNN", der "Rostocker Blitz", "Rostock extra" und die "Ostsee-Zeitung" über Daimyôs Auftritt auch in der Diskothek "Shanty".

Daimyô im Filmgeschäft
Jane Fonda, die bereits seit vielen Jahren als Fachfrau in Sachen Fitness gilt, stellte Daimyô einmal einem anderen Sportfan vor: John Landis. Er war es, der bei den Aufnahmen von Michael Jacksons Video "Thriller" die Regie führte. Ob es jedoch auch zu einer Zusammenarbeit zwischen ihm und Daimyô kommen wird, darüber will vorläufig keiner der beiden etwas sagen. Dennoch wurde Daimyô zum Filmfestival ins französische Cannes eingeladen - neben anderen Gästen wie Frankreichs Kulturminister Philippe Douste-Blazy, der Schauspielerin Sandra Bullock, dem "Gandhi"-Regisseur Richard Attenborough und "Batmans kleinem Bruder", Chris O'Donnell.
Was ansonsten das bisherige Filmgeschäft betrifft, suchte sich Daimyô bislang doch eher pragmatische Themen aus. So lieferte Daimyô einmal einen Beitrag zu einem Film, der in Wiesbaden für und über die Polizei aufgenommen wurde. Ebenso drehte er mit dem Produzenten Wolfgang Kaier den Promotion-Streifen "Der Fliesenleger", ein Informationsfilm, den der Fachverband des Deutschen Fliesengewerbes im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. in Auftrag gegeben hatte.

Knappe Freizeit
Klar, daß ein solch prall gefüllter Kalender wie bei Daimyô mitunter zeitliche Engpässe mit sich bringt. So mußte er beispielsweise einmal nach einem Auftritt in einer Diskothek auf der Insel Malta "kurz" in die Schweiz geflogen werden. Dort wartete nämlich das Kinderfernsehprogramm "Mikado" auf ihn - ein Auftrag, den ihm ein großes Warenhaus vermittelt hatte. Klar ist auch, daß diese Lebensweise kaum Spielraum für ein Privatleben oder Hobbys läßt. Besonders im Hinblick darauf, daß Daimyô selbst in seiner knapp bemessenen Freizeit immer wieder noch eine Möglichkeit findet, irgendwo in der Provinz als Jury-Mitglied bei irgendeinem Disco-Tanz-Wettbewerb dabei zu sein. Schließlich haben nicht alle einen so hohen Rang wie die Rock 'n' Roll-Meisterschaften der NCRV. Doch ist sich Daimyô dessen bewußt, daß er seinen Erfolg nicht nur sich selbst verdankt, sondern - neben seinen Freunden und Verwandten, die ihn unterstützen und zu ihm halten - vor allem seinen Fans. Und die finden sich auch in der kleinsten Dorf-Diskothek.

Daimyô, Kids und Teenager
Das Star-Double hat gerne Kinder um sich. Schon in seiner Wahlheimat Holland war Daimyô Inhaber von zwei Tanzschulen, in denen er rund 40 Schülern im Alter zwischen 3 und 15 Jahren unterrichtete. "Ich bin begeistert von den natürlichen Bewegungen der Kids und lasse mich dadurch für meine eigenen Choreographien inspirieren", erklärt er.
Deshalb nimmt er auch gerne Aufträge von Veranstaltungen an, in der junge Menschen die Hauptrolle spielen, beispielsweise wie bei der größten Schülerparty Europas vom "Saarländischen Rundfunk SR 1 Europawelle". Rund 100.000 Besucher kamen zu der Fete, bei der sich unter den Künstlern auch "Blümchen", "Charly Lownoise", Marcel Romanoff, "G's Incorporated" und Marc Wilson befanden. Daimyô hat auch selbst schon Events organisiert, bei denen ein Tanzwettbewerb integriert ist. Etwa die "Mega Dance Party" in Bad Honnef, für die er Marc Wilson für die Moderation gewinnen konnte, sowie das Tina-Turner-Double Cassandra Dee und die Break-/Street Dance Group "Too Xtreme". Top-Model Eneida Hatch war dabei Jury-Mitglied..

Für die Ärmsten der Armen
Doch nicht nur Kinder und Jugendliche fördert das Star-Double. Stets trifft man bei ihm auch auf offene Ohren, wenn es darum geht, Bedürftigen zu helfen. Im Moskauer Stadion beispielsweise nahm Daimyô an einer Benefizveranstaltung zugunsten der Opfer von Tschernobyl teil. Aus ganz Europa kamen Künstler, um ihr Land zu repräsentieren. Deutschland entsendet Dieter Bohlen und "CC Catch", die Niederlande werden von Monique, Dan Harrow und Daimyô repräsentiert. Auch nach einer Tournee durch Kenia spendete Daimyô seine gesamte Gage für den Bau eines Waisenheims in Mombasa. Hierfür wurde ihm vom Staatspräsidenten Daniel arap Moi in Nairobi ein Ehrenpreis verliehen. Trotz des ernsten Hintergrundes waren die Wege, die ihn zu einem Auftritt mit Benefiz-Charakter führten, manchmal recht amüsant: Einmal meldete sich eine Verkäuferin der CD-Abteilung des Kaufhauses "V&D", wo Daimyô des öfteren einkaufte, bei der Sendung "All You Need Is Love". (Bei uns läuft die Sendung unter dem Titel "Nur die Liebe zählt" mit dem Moderator Kai Pflaume.) Dort gestand sie dann in aller Öffentlichkeit ihre Liebe zu Daimyô, weshalb ihn die Sendeleiter auch prompt einluden. Die Gage, die Daimyô hierfür erhielt, spendete er später einem holländischen Kinderkrankenhaus. Die Zeitschrift "Das Goldene Blatt" wiederum initiierte das "Schlager-Marathon '95", bei dem Prominente persönliche Gegenstände zugunsten der Deutschen Krebshilfe versteigerten. Daimyô spendet hierfür ein handsigniertes T-Shirt und einen "Thriller"-Hut.

There's No Business Like Show Business
Die Gründe für Daimyôs zahlreiche Reisen sind völlig unterschiedlicher Natur. Einmal ist es ein Show-Auftritt im Fernsehen, ein anderes Mal ein Live-Act und wieder ein anderes Mal ein Marketing-Auftrag. Allein die Anzahl seiner TV-Auftritte in den Niederlanden ist hoch. So folgte er beispielsweise der Einladung des Kanals "NCRF" in die Sendung "Betrog". Nicht zu vergessen auch die "5 UUR SHOW" auf "RTL4". Vom gleichen Kanal wurde Daimyô im Auftrag der "John de Mol Produkties" zur "StaatsloterijShow" eingeladen. Und selbstverständlich zu "Ricki Lake" auf "VARA", wo Daimyôs Bruder Djowin Zschuschen aus Antwerpen ebenfalls als Michael-Jackson-Double eingeladen war. Die niederländische Zeitung "de Volkskrant" wiederum widmete Daimyô einen langen Artikel.

Quer durch die Welt
Doch auch andere internationale Medien waren an Daimyô interessiert. So begrüßte ihn einmal der österreichische Sender "ORF" in seiner Sendung "Karneval in Velden" sowie im Frühstücksfernsehen "Willkommen Österreich", wo Daimyô als Wachmacher fungierte. Auch in Curacao, Guadalupe und auf Martinique berichtete man über Daimyôs Auftritte. In Italien schrieben die Zeitungen über Daimyôs Besuch unter anderem in der Touristen-Metropole Rimini. Die schweizerische Zeitschrift "Glückspost" wiederum informierte ihre Leser über Michaels und Daimyôs Tournee durch die Alpenrepublik. Und der Kanal "S+" lud Daimyô in die Sendung "Spotlight" ein. Artikel über Daimyôs Präsentationen in der Türkei erstellten die Tageszeitung "Hürriyet" sowie das Jugendmagazin "Hey". Der türkische Sender "tvsh" ließ sich die Gelegenheit ebenfalls nicht entgehen, Daimyôs Aktivitäten zu dokumentieren. Als das Star-Double nach Israel reiste, war dies ein ähnlich aufregendes Ereignis. Ein anderes Mal trat der Künstler in der Show von "Frederiko", dem ungarischen Pendant von Thomas Gottschalk, auf. Nach dieser Performance in Budapest tourte Daimyô anschließend durch Ungarn.

Hohe Politik findet Gefallen an Show-Biz
Selbst die japanische Presse wurde auf den "MJ"-Doppelgänger aufmerksam. Sie beschrieb zunächst einen Auftritt in Tokio, den Daimyô zum Anlaß nahm, mit "Big John" Martin Russell die Maxi-CD "First Date in Summerstreet Park" und "Reggae Baby" aufzunehmen. Nach dem Gig in der Hauptstadt im "Land der aufgehenden Sonne" verfolgten die Journalisten mit Interesse Daimyôs dreiwöchige Tour durch ihr Land, während der ihn insgesamt rund 10 Millionen Menschen sahen. Bis nach Osaka führte ihn der Weg, wo er schließlich noch einen Auftritt im Familienpark "Takarazuka" (ähnlich unserem "Fantasia-Land") hatte. Selbst Japans Regierungsvertreter wollten es sich nicht nehmen lassen, das berühmte Star-Double einzuladen und sich mit ihm ablichten zu lassen.
Nicht weniger aufregend ging es während Daimyôs zehntägiger Tournee durch Kenia zu. Schon seine Ankunft mit seinem schwergewichtigen Gesangspartner und Pianisten "Big John" waren dem "East African Standard", der "Daily Nation" sowie der "Coastweek" ausführliche Artikel wert. Vor allem hier mauserte sich "Reggae Baby" zu einem Riesenerfolg. Mit "Big John" hatte Daimyô auch den Song "Can You Feel It" aufgenommen, der im Jahre 2000 in einer Millionenauflage in Indien veröffentlicht wurde.

Daimyô trifft seine künftige Gesangspartnerin Eneida Hatch
In Albanien war Daimyô als Ehrengast zu den Wahlen von "Miss Albania" eingeladen worden, wo zusammen mit dem französischen Modedesigner Pierre Cardin und der amtierenden "Miss Europa '95", Monika Zidkova, und "Miss Albania '94", Monika Zguro, in der Jury saß. In Tirana traf er auf das Topmodel Eneida Hatch, mit dem Daimyô im Jahre 2000 den Top-Song "Dancing Tight" aufnahm. Übrigens wurde Eneida 1997 beim Wettbewerb "American Dream Calendar Girl Model Search" in Nassau auf den Bahamas zur "Miss June 2001" gewählt.

Repräsentative Jobs
Auch die Anzahl der Commercials und Promotionauftritte, die Daimyô während seiner Karriere bereits getätigt hat, kann sich sehen lassen: Einmal unterstützte er ein neues Teenie-Konto der österreichischen "Volksbank", indem er für diese Idee im Rahmen einer Tournee warb. Übrigens mit dem Ergebnis, daß dieses Konto eines der erfolgreichsten in der ganzen Alpenrepublik wurde und dem Geldinstitut einen Millionenumsatz bescherte. In den Niederlanden trat er für die Baumarkt-Unternehmen "Praxis" und "C1000" sowie für das Kaufhaus "Zeeland" ein. Auch stellte er sich dem Management des Vergnügungsparks "Euro Disney" bei Paris zur Verfügung. Ein anderes Mal meldete sich eine Schweizer Firma, für die er im Auftrag des Musiksenders "MTV" einen Werbefilm drehen sollte. In dessen Mittelpunkt stand ein sehr außergewöhnliches Produkt, das sogenannte "Skate-Bike MAXX" - eine Kombination aus Skatebord und Fahrrad. Dieser Spot wurde für lange Zeit tagtäglich auf allen Satellitenkanälen ausgestrahlt. Ebenso wurde Daimyô in einer Monatsausgabe von "Jugend SKA extra" der "Schweizer Kreditanstalt" eine Titelstory gewidmet. Termini wie "der Beste nach Michael Jackson" und "eine gute Alternative" waren da keine Seltenheit.

Produkte am deutschen Markt
In Deutschland stand er ebenfalls schon für zahlreiche Werbeauftritte bereit, so beispielsweise in der Jugendzeitschrift "Bravo", in der Daimyô die Firma "Zentis" und ihr Produkt "Belnussa" präsentierte. Oder im "Pösna-Park", wo er ein Riesenprogramm mit gestaltete. Auch stattete er dem "ProMarkt" in Mannheim einen Besuch ab. Das Wormser "Wochenblatt" wiederum berichtete über einen Besuch Daimyôs im "Asgard". Auf der "CeBIT" in Hannover repräsentierte er zusammen mit Günther Jauch und dem Schauspieler Wolfgang Viereck den Mobilfunk-Konzern "D2 Mannesmann". "SEL" engagierte Daimyô für die Vorstellung des von "Alcatel" kreierten "Spirit of 92", wobei die "Nickelodeon Production" das Mobilfunk-Event übertrug. In Günthersdorf bei Leipzig nahm Daimyô an der Mega-Geburtstagsparty des "Saale-Park" teil. Die "Ostfriesen-Zeitung" und die "Emder Zeitung" berichteten von einer PR-Aktion für das Hamburger Möbelhaus "Hummerich". Mit großer Wirkung: Da die Öffentlichkeit der Meinung war, es handle sich tatsächlich um Michael Jackson, der hier zusammen mit seinem Freund Boris Becker auftauchte, kam es dort zu chaotischen Straßenverhältnissen. Nicht weniger spektakulär waren all die anderen Werbeauftritte: Für "Pepsi" führte Daimyô den mittlerweile schon legendären "Moonwalk" von Michael Jackson im Berliner Filmtheater auf. Und Warner Brothers lud ihn als Ehrengast nach Hamburg zur Deutschlandpremiere von Kevin Costners Streifen "Postman" ein. Und mit Franz Beckenbauer unterstützte er in Wiesbaden die Markteinführung von "Mitsubishi"-Pkws. Überhaupt schien sich die Auto-Industrie sehr für den Künstler zu interessieren.: Nicht nur die Firma "Ford", die ihn für die Präsentation des "Mondeo" und "Calibra" verpflichten konnte, auch der italienische Sportwagen-Hersteller "Lamborghini" fragte nicht umsonst an.

Daimyô als Teilnehmer von Medien-Aktionen
Daimyô wurde bereits des öfteren von diversen Medien eingeladen, an speziellen Aktionen teilzunehmen. So beispielsweise von der TV-Illustrierten "Fernsehwoche", die als erste Programmzeitschrift Europas eine zweiwöchige Double-Tournee startete. Diese führte durch den Nord- und Ostseeraum Deutschlands, wobei die Sängerin und "Frankobella"-Moderatorin Isabel Varell die Ansage übernahm. Auch das "KünstlerMagazin KM" präsentierte Daimyô schon zusammen mit vielen anderen Artisten, unter ihnen Wencke Myhre und die Gesangsgruppe "Wind". Ein Anlaß war "Die Goldene Künstler-Gala" in Böblingen, die bereits zum fünften Mal stattfand. Die "Sindelfinger Zeitung" und die "Kreiszeitung Böblingen" schrieben lange Artikel über das große Ereignis. Dann wieder nahm Daimyô an einer Aktion der Zeitschrift "Wochenend" teil, die eine "Double-Hitparade" initiierte. Viel Sinn für Humor zeigte er auch bei verschiedenen Aprilscherz-Aktionen: Eines Tages sollte Michael Jackson ins Münchener "Metropolis" kommen. Doch die Veranstalter, allen voran Cleo Kretschmer sowie die Glockenvirtuosin und Jodelkünstlerin Karolin Weidner hatten statt dessen Daimyô zu der Party eingeladen, wie die "Abendzeitung" (AZ) später berichtete. So war denn auch nicht Michael auf "Neuschwanstein", sondern ebenfalls sein holländisches Double. Einen anderen Aprilscherz erlaubte sich Daimyô zusammen mit dem Münchener Sender "Radio Gong", worüber die "Abendzeitung" (AZ) ebenfalls einen Bericht abdruckte. Weitere Artikel im "Süd-Kurier Villingen-Schwenningen" bezeugen, daß der Streich, "MJ" sei in der Schwarzwald-Stadt gewesen, auch dort gelang. Einen ganz anderen Grund hatte einmal ein Auftritt Daimyôs in Düsseldorf: Da kam er zur Geburtstagsfeier der "ARD"-Seifenoper "Verbotene Liebe".

Daimyô auf deutschen Bildschirmen
Wenn Daimyô seine bisherige Karriere Revue passieren läßt, stellt er immer wieder fest, daß er ein besonders treues Publikum in Deutschland hat. Und jede Menge Auftritte mit zahlreichen Highlights. So war er beispielsweise in der Sendung "Fernseh-Garten", die eine Zuschauerdichte von mehr als einer Million verzeichnen konnte, zu Gast. Auch bei der Moderatorin Siggi Harreis in der Sendung "Montagsmaler" des "Südwestfunk" trat Daimyô schon auf. Nicht zu vergessen die Einladung in die "Pro 7"-Sendung "Taff". Im "ZDF" präsentierte ihn einmal Tony Marshall in seiner Show. Und auch Ulla Kock am Brink lernte Daimyô während einer Sendung kennen. Ein anderes Mal besuchte der Entertainer die Sendung "Guten Morgen Deutschland" auf "RTL", wo die Moderatoren Daimyô als besonderes Schmankerl für die Frühaufsteher bereithielten.

Daimyô Live On Stage
Nicht missen möchte Daimyô seine Live-Acts, bei denen er stets den direkten Kontakt zum Publikum sucht. Etwa wie in Ulm, wo er unter anderem im "Aquarium" auftrat. Auch bei einer anderen Gelegenheit, einem "Pepsi"-Event, hatten viele Besucher in der Münster-Stadt die Gelegenheit, den Künstler persönlich kennenzulernen, wie das "Kultur & Freizeit Journal" berichtete. Ebenso wie bei einer Party in Bad Brückenau. Nicht weniger Spaß bereiteten ihm seine Performance im Seefelder Tanzpalast "Le Dome", und sein Auftritt bei der "Space Dance Night 2000" in Worms. - Daimyô kennt inzwischen fast jeden Winkel der Bundesrepublik.

Umzug nach Deutschland
Eigentlich war es bei 150 bis 200 Buchungen pro Jahr allein von deutschen Auftraggebern nur eine Frage der Zeit: Stets konnte er auf die hiesigen Fans zählen, fand zahlreiche Freunde, darunter viele Prominente, und war nicht nur im Show-Bereich immer ein willkommener Gast. Und weil Daimyôs Leben schon immer ein Leben voller Veränderungen war, tat er es schließlich: Nachdem für mehr als 20 Jahre die Niederlande seine zweite Heimat gewesen waren, verlegte er 1999 seinen Wohnsitz in die Bundesrepublik. Für diese Verbundenheit, die Daimyô mit seinem deutschen Publikum verspürt, bedankt er sich übrigens auch auf seiner neuen CD in einem gesprochenen Intro, bevor er zusammen mit Eneida Hatch und dem Song "Dancing Tight" loslegt und danach sein Solo "The Beat Goes On" folgt. Stücke übrigens, die wieder von Rob van Schaik produziert wurden.

Auf zu neuen Ufern!
Wenn die Zeiten selbst für Daimyô zu aufregend wurden, gönnte er sich mitunter etwas Ruhe und reduzierte die Anzahl seiner Auftritte auf ein Minimum. Zeit, um innezuhalten und Zukunftspläne zu schmieden, die ihn in andere Richtungen führen. In solchen Phasen organisierte er beispielsweise Termine für Videoclips. Während einer anderen Schaffenspause stellte er Kontakte zu der US-amerikanischen Sängerin, Produzentin und Texterin Angela Winbush her. Einige Tage Aufenthalt in Los Angeles sollten ihn auch zu anderen Koryphäen wie Narada Michael Walden bringen, der zahlreiche Songs für Natalie Cole und Freddy Jackson schrieb.

Die Zukunft
Was seine nächsten Pläne sind? Daimyô, für den inzwischen die meisten seiner Wünsche in Erfüllung gegangen sind - was eh schon eine recht seltene Angelegenheit ist - hat im Prinzip nur noch zwei Ziele, die ihm auf beruflicher Ebene wichtig sind: Zum einen möchte er Talente fördern, wobei er wenigstens eines an die absolute Spitze bringen will, "etwa wie Colonel Parker, der Elvis Presley gemanagt hat - nur möchte ich dabei menschlicher sein", wie Daimyô bemerkt. Zum anderen wünscht er sich, daß einer seiner eigenen Hits einmal "goldgekrönt" wird, und daß er diesen Preis seinem Idol und Vorbild Michael Jackson persönlich, begleitet von einigen Worten des Dankes, überreicht. Darüber hinaus hofft er auf Gesundheit für sich und die Seinen, und natürlich auf etwas mehr Frieden auf dieser Welt. "Schattenseiten", so meint er, "gibt es ja schließlich schon genügend."
Verhoeven/Rossi


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Dauer: 1 x 00:35 (Std:Min)

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Hotel: 2 EZ -
On Stage: 1 Person

Licht muß gestellt werden
Ton muß gestellt werden

Technik Rider:
Ankunft
• DAIMYÔ JACKSON fährt mit durch den Künstler eigene gestellte Mercedes Benz Limousine am Backstage-Eingang vor. Hier halten Sie geeigneten Platz zum Halten frei und weise Daimyô von dort aus bitte den Weg in die Garderobe.
• Garderobe: Eine abschließbare und nur durch den Künstler zu nutzende Garderobe wird durch den Veranstalter bereitgestellt. Bitte bereiten Sie hier folgendes vor: • einen großen Spiegel • drei Liter Mineralwasser • frisches Obst • zwei Handtücher • ein Eimer mit warmem Wasser
• Soundcheck: erfolgt vor der Show nach Absprache mit dem Haus-DJ und/oder Technikern: Über einen CD-Player der Haus-Anlage wird der spezielle Show-Remix eingespielt
• WICHTIG: Die Bühne muss durch ausreichend leistungsfähige Monitor-Lautsprecher für die Bühnen-Show beschallt werden. Die Tanzflächenbeschallung, EGAL WIE LEISTUNGSFÄHIG, ist nicht ausreichend! Diese Monitor-Lautsprecher sind gegeben falls durch den Veranstalter zu installieren und müssen
DIREKT auf den Künstler gerichtet sein. Bitte besprechen Sie die technische Umsetzung mit Ih-rem Techniker vor Ort, er kennt die Gegebenheiten und Räumlichkeiten.
• Beleuchtung: Kein Neon-, Schwarz-, Weiß- oder Gelblicht während der gesamten Performance.
• Durchführung der letzten Checks.
•
Vor dem Auftritt
• Meditation des Künstlers im Hotel.
• Eine Stunde vor Auftrittsbeginn kehrt Daimyo über den
Backstage-Eingang in seine Garderobe zurück.


Der Auftritt
• Show-Start nach Absprache mit Technik/DJ mit einem Space Intro, begleitet von Nebel, Strobo und Flash Light von der Haus-Anlage.
• Beleuchtung: Kein Neon-, Schwarz-, Weiß- oder Gelblicht während der gesamten Performance.
• Während der Show wechselt Daimyo achtmal das Kostüm. Die Kostüme werden nach Abspra-che in Bühnennähe durch einen Mitarbeiter von Daimyo Jackson bereitgestellt. Mindestens ein Security-Mitarbeiter des Veranstalters überwacht an dieser Stelle den gesamten Auftritt des Künstlers und den Kostümwechsel!
• Danceparts mit Gästen, bei denen unter anderem der "Moonwalk" einstudiert wird
• Walking Act: Plötzliche Unterbrechung der Musik, schauriges Gebrüll: DAIMYÔ JACKSON mit Werwolf-Maske springt auf ein Mädchen zu und beendet schließlich die Mega-Star-Party mit dem "Spinning Circle".
• Autogrammstunde: Beginn etwa 15 Minuten nach Beendigung des Hauptprogramms an einem vom Veranstalter bereitzustellenden Platz, der ausreichend bemessen und mit einem Security-Mitarbeiter bestückt wird
• Fotosession mit den Gästen. Der Fotograf ist vom Veranstalter bereitzustellen.

News / Termine

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News
16.01.2013

Daimyô Jackson gründet Plattenfirma mit dem Namen "Daimyô Jackson Records" ...



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